Leistungen PD Dr. Maltaris

Ambulante und stationäre Eingriffe im St. Rochus Krankenhaus Dieburg

Minimalinvasive (laparoskopische) Eingriffe:

  • Entfernung der Gebärmutter mit oder ohne Adnexen
  • Behandlung von Eierstocks oder Eileiterveränderungen
  • Kinderwunschbehandlung (Gebärmutterspiegelung, Bauchspiegelung, Eileiterdurchblasung)
  • Verwachsungslösungen
  • Sterilisation

Senkungsoperationen von Blase, Scheide oder Gebärmutter mit und ohne Netzeinlagen/Inkontinenzoperationen

  • Spezielle schonende Bandoperationen / Netzeinlagetechniken (TVT, SerasisTO, Seratom usw)
  • Silikonunterspritzung der Harnröhre zur Wiederherstellung der Urinhaltefunktion der Harnröhre (Zuidex®)

Ästhetisch-kosmetische Operationen, Narbenkorrekturen im gynäkologischen Bereich

  • Schamlippenverkleinerung bei störend vergrößerten Schamlippen
  • Scheidenverengende Operationen zur Wiederherstellung der normalen  Scheide (bei Dehnung durch Geburten etc. bzw. bei  sexueller Gefühlsverminderung danach)

Operationen bei gutartigen Erkrankungen der Brust

Gebärmutterspiegelungen mit  Entfernung von Myomen , Polypen etc.

Gebärmutterschleimhautentfernungen zur endgültigen Beendigung der Menstruation.

Entbindungen im Städtischen Klinikum Darmstadt und Kreiskrankenhaus Groß-Umstadt

Allein im Jahr 2013 wurden in Dieburg um die 300 Neugeborene entweder per Spontanentbindung, Saugglocke oder Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Seit Juli 2014 wurde die Geburtshilfe in Dieburg eingestellt, seitdem haben wir aber in Darmstadt oder Groß-Umstadt die Möglichkeit, unsere Patientinnen mit moderner Technik zu entbinden.

Kinderwunschabklärung und –behandlung

PD Dr. Maltaris besitzt eine langjährige Erfahrung in der Kinderwunschbehandlung und hat in großen Universitätsfrauenkliniken in Deutschland und Griechenland hunderte Kinderwunschpatientinnen betreut, zahlreiche Forschungsprojekte geleitet und viele Artikel in den renommiertesten Fachzeitschriften der Welt publiziert. In 2008 hat er sich in der Universitätfrauenklinik Mainz in diesem Wissenschaftsbereich habilitiert.
Obwohl sich viele Paare sehnlichst ein Baby wünschen, geht doch nicht immer dieser Wunsch in Erfüllung. Etwa jede siebte Ehe bleibt ungewollt kinderlos. In vielen Fällen liegen organische Ursachen oder hormonelle Störungen vor, die heute mithilfe fortschrittlicher medizinischer Methoden behoben werden können. Etwa in 40 % der Fälle liegt es am Mann, dass der Kinderwunsch unerfüllt bleibt, weitere 40 % fallen auf die Frau und in jedem fünften Fall ist es eine Kombination aus beiden.
Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch über die Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie. Wir suchen nach der Ursache Ihres unerfüllten Kinderwunsches unter anderem mithilfe einer speziellen Ultraschalldiagnostik sowie einer Analyse der Zyklushormone. Bei Bedarf, können wir mit einer diagnostischen Bauchspiegelung die Eileiterdurchgängigkeit kontrollieren.
Zusätzlich führen wir auch Stimulationsprotokolle mit Clomiphen, bzw. low-dose FSH, die zu einer vermehrten und kontrollierten Eizellenproduktion führen und die Chancen einer Schwangerschaft verbessern.
 

Schwangerenvorsorge und Beratung

Schwangerenvorsorge mit einem der modernsten hochauflösenden Ultraschallgeräten weltweit (das GE Voluson E8 2014)

Betreuung von Risikoschwangerschaften

  • Pränataldiagnostik (Spezialuntersuchung zum Ausschluss von Missbildungen des ungeborenen Kindes)
  • Spezielle Ultraschalluntersuchungen bei Verdacht auf Schädigung des ungeborenen Kindes incl. Nackentransparenzmessung
  • Farbdoppleruntersuchungen bei Verdacht auf Wachstumsstörungen bzw. Mangelversorgung/-durchblutung oder Schädigung des Kindes
  • 3-D/ 4-D- Ultraschalluntersuchungen

Verhütung

Beratung zur Verhütung incl.

  • Spiraleneinlage (Mirena, Jaydess, Gynefix)
  • Implanon (Hormonstäbchen)
  • Pille danach

Brustsprechstunde mit Mammasonographie und Elastographie

Mammasonographie und Elastographie (mit einem der modernsten hochauflösenden Ultraschallgeräten weltweit, das GE Voluson E8 2014)

Die Mammasonographie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der komplemantären Mammadiagnostik.

Indikationen zur Mammasonographie ergeben sich bei
auffälligen Befunden der

  • Palpation und Inspektion
  • Mammographie
  • Kernspintomographie 
  • auffällige Befunde der Früherkennung
  • bei jungen Patientinnen mit hohem Risiko oder Karzinophobie
  • ergänzend bei strahlendichtem Brustdrüsenkörper
  • bei Kontraindikationen zur Mammographie

Die Steuerung minimal invasiver Biopsie- und Markierungstechniken ist eine Domäne der Mammasonographie.

Durch die rasante Weiterentwicklung der Gerätetechnolgie kann die Sonographie heute weit mehr leisten als nur solide von zystischen Befunden zu unterscheiden. Die hochfrequenten Schallköpfe machen feinste Gewebstrukturen sichtbar. Die Dopplersonographie ermöglicht die Darstellung kleinster Gefäße und kann durch quantitative und morphologische Beurteilung der Vaskularisation zur Differentialdiagnostik beitragen. Die Sensitivität der Sonographie ist wahrscheinlich für das (invasive) Karzinom höher als die der Mammographie.

Elastographie zur Erkennung vom Brustkrebs: Analog zur manuellen Palpation nutzt die Elastographie die Tatsache, dass Tumorgewebe häufig anders komprimibel (fester, derber) ist als gesundes Gewebe. Mit diesem Verfahren wird versucht, die visko-elastischen Eigenschaften von Gewebe abzubilden. Bei ultraschallelastographischen Untersuchungen übt der Untersucher während der Ultraschalluntersuchung mit dem Ultraschallkopf einen geringen Druck von außen auf das Organ aus. Eine Software wertet kleine Verschiebungen zwischen den einzelnen Bildern aus und zeigt die Dehnung ortsaufgelöst an. Bereiche, die stark gedehnt werden, sind weich, feste Bereiche lassen sich nicht komprimieren. Daher können Unterschiede der Elastizität im Gewebe dargestellt werden. Bei der automatischen MRT-Elastographie wird durch automatisch von außen einwirkende Druckwellen das untersuchte Organ zyklisch komprimiert und wieder entlastet, während synchron (phasenstarr) Aufnahmen gemacht werden. Automatisch wird nach der Untersuchung ein Elastogramm gefertigt, das die Unterschiede in der Elastizität aufzeigt. So kann es möglich sein, gutartige von bösartigen Tumoren zu unterscheiden